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Wurftipps für AnfängerWorauf müssen Anfänger beim Werfen achten?
Frisbeescheibe Rückhand:Man legt die Scheibe in die Wurfhand ähnlich wie einen Badminton oder Squashschläger. Der Daumen liegt dabei auf der Scheibenoberseite und die restlichen Finger unter dem Rand. Zum Werfen den Wurfarm „frei“ machen. D.h. NICHT VOR dem Körper werfen, sondern den ganzen Körper oder zumindest den Oberkörper nach links drehen, damit der Arm frei von hinten (Ausholbewegung) in Wurfrichtung schwingen kann. Am Ende des leichten Schwungs (wenig Krafteinsatz) das Handgelenk in Richtung Wurfziel bzw. des Partners schnellen oder schnicken lassen. So bekommt die Scheibe die nötige Eigenrotation (engl. Spin) und Geschwindigkeit für einen stabilen Flug.
Verschiedene Flugbahnen: Unterschiedliche Flugbahnen erreicht man, indem man den Abwurfwinkel der Scheibe verändert. In den meisten Fällen ist das eine Außen- oder Innenkurve. Dabei wird die Außenseite der Scheibe (die Seite, die am weitesten vom Körper weg ist) entweder angehoben oder hängen gelassen. Hebt man die Seite, die in Flugrichtung zeigt leicht nach oben an, fliegt die Scheibe nach oben. Der umgekehrte Fall macht keinen Sinn, da die Scheibe so in den Boden fliegen würde. Ein Sonderfall ist der, dass die Vorderseite nach oben angehoben wird, die Ausholbewegung aber geradlinig von hinten nach vorne führt oder sogar leicht von oben nach unten. So kommt trotzdem Luft unter die Scheibe und sie fliegt nach oben!! Wurfring Aerobie Die meisten Scheiben wirft man sehr ähnlich. Je nach Gewicht und Form ist der Schwung etwas kräftiger, schneller oder der Abwurfwinkel etwas größer oder kleiner. Der Aerobie hingegen unterscheidet sich davon ein wenig mehr. Durch seine extrem flache Beschaffenheit kann man ihn nicht sehr stabil in die Hand legen, bzw. ihn mit der Hand festhalten. Er liegt also eher locker zwischen Daumen, Zeige- und Ringfinger, während man eine Scheibe schon richtig fest anfassen kann (muss man, wenn man extrem weit werfen will).Die Wurftechnik beim Aerobie ist ähnlich der einer normalen Frisbeescheibe. Nur fliegt der Aerobie schon mit wenig Kraft und Schwung viel weiter als eine 175g Scheibe. Der Nachteil am Aerobie ist, dass man ihn durch seine flache Beschaffenheit und die instabile Haltung in der Hand sehr schwer kontrollieren kann. Ist der Aerobie beim Abwurf nicht absolut im richtigen Winkel, verzeiht er einem das nicht und er fliegt genauso weit nach links oder rechts wie nach vorn. Meistens fehlt einem genug Platz, um die Flugeigenschaften des Aerobie wirklich voll auskosten zu können. Der kleine reicht für normales trotzdem ziemlich weites Werfen vollkommen aus. Für „Weitenjäger“ allerdings ist der Aerobie ein echtes Vergnügen, weil er fliegt..... und fliegt.... und fliegt.... und man bald einen neuen kaufen muss, weil man ihn nicht mehr findet ? ....
Den Aerobie kann man übrigens nur ganz schwer als Vorhand werfen. Vorhand: Eine andere Wurfart mit der man die Scheibe werfen kann ist die Vorhand. Wenn man´s kann, sieht´s nicht nur cool aus, sondern macht auch viel mehr Spass. Die Vorhand beim Frisbee nennt man auch Sidearm. Und zwar deshalb, weil man die Scheibe als Rechtshänder zur rechten Seite einfach neben sich hält. Dabei liegt der Mittelfinger im Rand der Scheibe und zeigt in Wurfrichtung. Der Zeigefinger (unter der Scheibe) zeigt etwa ins Zentrum der Scheibe (je nach Gefühl) und der Daumen liegt eher locker auf dem Rand. Wie wirft man jetzt die Scheibe ab? Man muss nun darauf achten, dass der Ellenbogen nach vorn gedrückt wird. Dadurch bewegt sich die Hand leicht nach hinten. Dies ist bereits die Ausholbewegung!! Bewegt sich der Ellenbogen wieder locker zurück neben den Körper, kann das Handgelenk nach vorn schnellen und über den Mittelfinger die Scheibe beschleunigen.
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Alles, was fliegt |
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